Die Viola und die Heraklius-Wandmalereien in der Fraurombacher Kirche: Konzert "Zauberhafte Viola" im Rahmen des "Mittelhessischen Kultursommers"

Barocke Violamusik aus Sachsen: Ulrich von Wrochem (Viola), Begleitung am Cembalo durch Rudolf Kelber.

SCHLITZ (gh). Am Samstag, dem 17. Juni, um 17 Uhr hatte der Förderverein Fraurombacher Wandmalereien zu einem Kammerkonzert in sein schönes Kirchlein eingeladen. Als Künstler konnte der Verein den Bratscher Ulrich von Wrochem und den Cembalisten Rudolf Kelber, beide aus Hamburg, gewinnen. Die Landesmusikakademie hatte ihr Cembalo zur Verfügung gestellt.Gefördert wurde die Veranstaltung durch den "Mittelhessischen Kultursommer" des Regierungspräsidenten sowie durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen unterstützte das Projekt finanziell. Dem Fraurombacher Förderverein war es mithin gelungen, kultur-politische und wirtschaftliche Kräfte unserer Gesellschaft beispielhaft und wirkungsvoll für sein Ziel, die Erhaltung des kostbaren Heraklius-Bilderzyklus' in der Fraurombacher Kirche, zu bündeln. Eine vorbildliche Arbeit!

"Zauberhafte Viola" in der Fraurombacher Kirche

FRAUROMBACH (be). Am Samstag, den 17. Juni um 17 Uhr können wir an einer Uraufführung einer Komposition für Viola teilnehmen! Zu diesem Werk inspiriert wurde der Künstler, der Bratschist Ulrich von Wrochem, bei einem Besuch in der Fraurombacher Kirche durch die Heraklius-Wandmalereien, denen das Stück auch gewidmet ist.

Tipp für Besucher des Schlitzerlandes: "Buisch ahl Huss" im hr-Fernsehen

FRAUROMBACH (mf). Das im Jahre 1766 erbaute "Buisch ahl Huss", heutiges Dorfmuseum in Fraurombach, wurde am vergangenen Dienstag unter der Leitung des Besitzers Hans Feick von einem hr-Team um Moderatorin Nathaly Janho im Rahmen ihrer Sendung "Hessentipp" in Augenschein genommen. Auf ihrer Reise durch den Vogelsberg wurde in Fraurombach Halt gemacht und das geschichtsträchtige Haus "unter die Kamera genommen".

Positives Fazit gezogen beim Förderverein Fraurombacher Wandmalereien von Wilhelm Hoch

FRAUROMBACH. Aus Anlass des 1. Jahrestages der Gründung des "Förderverein Heraklius Wandmalereien in der Evangelischen Kirche Fraurombach e.V." lud die 1. Vorsitzende Margit Krenn den geschäftsführenden Vorstand zu einer Rückschau und Bestandsaufnahme ein.
Auch ein Jahr nach der Gründung erweisen sich die Zielsetzungen des Vereins als richtig:
Den Bekanntheitsgrad des Kunstdenkmales zu erhöhen, dieses in angemessener Form zu präsentieren, die erforderlichen Maßnahmen zur Instandhaltung festzustellen und die hierfür notwendigen Mittel zu beschaffen.
Die wachsende Zahl der Vereinsmitglieder - auch überregionaler Herkunft - ist dabei ein wichtiges Signal für ein öffentliches Interesse am Erhalt der kostbaren Wandmalereien, wie die Rechnerin Dorothea Hoch erläuterte. Dies wird auch durch einen Blick in das Gästebuch in der Fraurombacher Kirche eindrucksvoll bestätigt: Die Zahl der Besucher ist deutlich gestiegen.