Auswanderergeschichten im Museum

Am Freitag, 20. September 2013, machten sich die Besucher des Fraurombacher Museums „Buisch ahl Huss“ auf eine Zeitreise in die Jahre der Amerika-Auswanderung. Begleitet wurden sie von den spannenden Geschichten von Henry Euler und den bewegenden Liedern des Barden Michael.

Es war mollig warm in der „guten Stube“, denn Museumsleiter Hans Feick hatte den Ofen gut angeheizt, und alle warteten gespannt, wie die Geschichte des Lauterbacher Schriftstellers und Illustrators Henry Euler verlaufen würde. Er las aus „Georgia“, dem zweiten Band der Roman-Trilogie „Buchonia“, in der verschiedene bedeutsame historische Epochen vor dem Hintergrund unserer osthessischen Heimat dargestellt werden.
Brigitte Lips, Vorsitzende des Fördervereins, hieß die erschienenen Besucher herzlich willkommen und lud die Gäste noch einmal herzlich ein, sich mit Fragen und eigenen Gedanken an der Veranstaltung zu beteiligen. Doch diese Einladung war gar nicht nötig, denn ein zwangloses Gespräch zwischen dem Publikum und dem Autor kam im Laufe der Lesung wie von selbst zustande.

Die teils fröhlichen, von Hoffnung geprägten, teils aber auch wehmütigen Auswandererlieder, mit denen Michael Hoffkamp die Lesung begleitete, und die Kulisse von „Buisch ahl Huss“ mit seiner jahrhundertealten Geschichte trugen das Ihrige dazu bei, dass dieser Abend bei den Besuchern in einer sehr positiven Erinnerung blieb.

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